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Artikel zur Kategorie: Bergwandern


Geschrieben von Michael am Sonntag, 26. Mai 2013

Das Champions-League-Finale und unsere Einstiegswanderung in die Bergsaison 2013 fanden zwar am selben Tag statt, aber durch einen gestrafften Ablauf unserer Eröffnungstour konnten wir 'alles' mitnehmen ... zur Zufriedenheit aller 18 jungen und junggebliebenen Wanderer (und Biker Walter).
Zudem hatten wir großes Wetterglück, denn die beiden Tiefs 'Bob' und 'Christopher', die aus Irland zu uns rüberzogen, hatten uns am vergangenen Wochenende fest im Griff und brachten eisige Temperaturen und ausreichend Niederschlag (in höheren Regionen auch Schnee) mit.

Unsere nicht zu anstrengende Bergwanderung begannen wir am Achner Lagerplatz, ca. 2 km von Anger entfernt und führte uns nach rd. 7 km und 670 Höhenmetern zur Stoißeralm am Großen Teisenberg (1.333m). Entlang der Stoißerache ging es zunächst mässig ansteigend ca. 2 km taleinwärts, ehe wir am Anwesen Kohlhäusl uns in ein Waldgebiet mit kurviger Wegführung begaben. Kurz nach Kilometer 4, wo sich unweit Alpenbach, Poschenockbach und Stoißermaisbach zur Stoißerache vereinen nimmt die Steilheit des Weges spürbar zu. Nach Verlassen des Waldes erreichen wir schon das Almgebiet, das uns an schönen Tagen einen herrlichen Blick auf das Bergpanorama (Untersberg, Hochstaufen, Zwiesel) freigibt. Nur heute können wir leider die nahe Berge nur erahnen. Dafür entschädigte uns aber der Anblick des in der vergangenen Nacht frisch gefallenen Schnees. Nach unserem rd. zweistündigen Aufstieg erreichten wir die urige Berghütte und ließen uns eine warme Suppe, Kaffee und Kuchen sowie vor allem den Kaiserschmarrn (ohne Rosinen) vortrefflich schmecken.

Dadurch waren wir ausreichend gestärkt, um unsere 26 Bergläufer - 'Gamsen' genannt - frenetisch anzufeuern, die unter den mehr als 120 Teilnehmern wiederum das größte Team stellte. Die 6. Auflage (zum 4. mal zur Stoißeralm) brachte uns zwei neue Vereinsmeister: Ingrid Knollhuber und Vorjahres-Vize Boris Kirst stürmten die 670 Höhenmetern am schnellsten hinauf. Gratulation an alle unsere 'Gamsen' für die enorme sportliche Leistung, die wir an diesem Samstag leider vor Ort nicht ausreichend würdigen konnten. Das Finale rief .... (Michael)

Geschrieben von Michael am Montag, 04. März 2013

Im Almengebiet des Thorau genossen 9 Schneeschuhwanderer des LG einen herrlichen sonnenverwöhnten Frühlingstag.

Vom bereits voll besetzten Parkplatz an der Glockenschmiede zwischen Ruhpolding und Brand führten uns Vize-Guide Ade und Guide Karl zunächst an der historischen Glockenschmiede (gegründet 1646, heute Museum) vorbei und von dort  auf einer Schnee bedeckten Forststraße und mit Rauschberg im Rücken entlang der Bachschlucht des Thoraubaches. Nachdem wir den sonnendurchfluteten Bergwald (mit sichtbarem Lawinenabgang) hinter uns ließen, erreichten wir nach 90-minütigem Aufstieg das von Nesselauer Schneid und Thorauschneid (1.470m) eingerahmte und von einer mit eineinhalb Meter dicken Schneedecke bedeckte Almgebiet der Thoraualmen (1.210m). Von der Besteigung des Thoraukopfes (1.481m), dem kleinen Bruder des Hochfelln hielten uns einige in letzter Zeit abgegangene Lawinen ab - vielleicht spielte auch der sichtbar steile Anstieg eine ungeordnete Rolle? Umso mehr genossen wir die "Einladung" der Großgschoderkaser-Pächter, unsere ersehnte Brotzeit auf der bequemen Holzbank im Freien vor der Alm bei einem ungezwungenen Ratsch und wunderschönem Blick auf den Reitstein (1.250m), Gröhrkopf (1.562m) und Weißgrabenkopf (1.578m) einzunehmen. Hier konnten wir ausgiebig, die in den letzten Wochen in Mühldorf kaum sichtbare Sonne in uns aufsaugen und die Ruhe dieses im Winter von nur einigen Skitourengehern besuchten Almgebietes genießen.

Geschrieben von David am Montag, 28. Januar 2013

Die viereinhalbstündige Einstiegstour in unser 2. Bergwanderjahr mit stolzen 900 Höhenmetern führte uns – von Karl hervorragend vorbereitet – auf den 1.454m hohen, an der Grenze zu Bayern auf Tiroler Seite gelegenen Wandberg. Ein wirklich lohnenswerter Aussichtsgipfel mit beeindruckendem Blick auf das gegenüber gelegene Massiv des Zahmen und Wilden Kaisers.

Gleich 20 begeisterte Schneeschuhgänger zogen bei herrlichem Winterwetter im Gänsemarsch vom Parkplatz Ritzgraben südlich von Sachrang abwechselnd auf flachen Forststraßen und steileren Hängen hinauf zur sog. Schönen Aussicht, ließen nördlich die Karspitze (1.239m) liegen und rasteten ein Weilchen vor der nicht bewirtschafteten Staudinger Alm. Mit Tee und Riegel stärkten wir uns, um den doch heftigen, nicht gespurten steilen Gipfelaufbau des Wandbergs zu bezwingen. Vor dem obligatorischen Gipfelfoto hieß es jetzt zunächst „Jacke überziehen“, denn ein eisiger böiger Wind ließ uns die herrliche Rundumsicht leider viel zu kurz genießen.

Egal – die Einkehr lockte schon. Beim Abstieg über den schneereichen Ostrücken des Wandbergs ließ sich schon erkennen, wer unbedingt seine geleerten Speicher in der Wandberghütte (1.407m) auffüllen wollte. Beim Hüttnwirt Sepp waren wir hierbei bestens aufgehoben – bei erfrischenden Getränken, warmen Speisen, kochendem Kaffee und leckerem Apfelrührkuchen.

Auch den Abstieg über die Windbichler Alm (reger Rodelverleih) meisterten wir wieder unfallfrei – abgesehen von dem einen oder anderen harmlosen Sturz.

Ein wunderschöner Schneetag in den Bergen unmittelbar vor dem angesagten Wärmeeinbruch. (Michael)

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51 Artikel (7 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

» Substance: pragmaMx » Style: Ahren Ahimsa